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Stimmen des Lebens : drei Erzählungen / von Georg Döring
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kehrte Andreas in die Heimath zurück; ſo ward er von ſeinen Nachbarn und Freunden bald erkannt.

Gewiß mußte ſein Gemüth tief erſchüttert und in ſeinen innigſten Verhältniſſen geſtört worden ſeyn, da ihm die ſonſt ſo theure Tonkunſt weder Freude noch Beruhigung mehr gewähren konnte. Nur in einer Beziehung ſtand er noch mit ihr; dieſe aber war ſo ſeltſamer Art, daß ſie mehr ein Ausfluß ſeines Seelenübels, als ſeiner Kunſtliebe zu ſeyn ſchien.

˙O Du ſüßer Engel des alten Amati, wie rufe ich Dich zurück ins Leben und banne Dich wieder in den holdſchauerlichen Pallaſt, aus dem Du ſo wunderbare Lieder ſangeſt; damit nicht dereinſt der große Meiſter ſtrenge Rechenſchaft von mir fordert, daß ich Dich leichtſinnig hinge⸗ geben und in unſinniger Wuth Deinen holden Pal⸗ laſt zertrümmert? y

So jammerte er oft Tagelang, und war da⸗ bei eifrig beſchäftigt, die von Sabinen geret⸗ teten Trümmer der Amatigeige wieder zu⸗