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Stimmen des Lebens : drei Erzählungen / von Georg Döring
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tet war, ſo blieb ihr Thun unbeachtet. Als aber jetzt des Stadtmuſikus Rede in ein unver⸗ ſtändliches Lallen überging, und er ſelbſt wie von einem ſtarken Schwindel ergriffen, zu wan⸗ ken begann, ſprang ſie ſchnell zu ſeiner Unter⸗ ſtützung herbei. ½ Ehe ſie ihn aber noch erreichte, verlor er die Beſinnung und ſank den Zunächſt⸗ ſtehenden in die Arme.

&Ein Schlagfluß hat ihn getroffen!» riefen Mehrere. Sabine drängte ſich laut jammernd zu ihm hin, ihre heißen Thränen benetzten Hand und Wange des Ohnmächtigenz aber die Lebens⸗ geiſter ſchliefen zu feſt, um hierdurch erweckt zu werden. Man brachte ihn aus dem Saale und ſchaffte ihn nach ſeiner Wohnung. Von Ver⸗ zweiflung ergriffen, von ſeltſamen, durch das Wiederſehn des Jugendfreundes und ſie konnte es ſich ſelbſt nicht verbergen noch immer ge⸗ liebten Verwandten erzeugten Empfindungen be⸗ ſtürmt, folgte Sabine dem Trauerzuge.

Wie ein Lauffeuer flog die Kunde durch den Saal, daß der eben noch ſo ſehr beklatſchte Gei⸗