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die Decke des Zimmers, und zerpflückte, indem er nicht daran dachte, wie ſehr er dadurch Sa⸗ binens zartfühlendes Herz verletze, die herr⸗ lichen Hyazinthen des Kranzes. Sabine ſtand in einer Ecke des Zimmers, und ſah mit trüben Blicken des heimlich geliebten Vetters Beginnen. Jetzt ergriff Andreas, der bis dahin ſchwei⸗ gend mit großen Schritten im Zimmer auf⸗ und niedergegangen war, plötzlich den Mahagonikaſten mit der köſtlichen Amatigeige, trat vor ſei⸗ nen Sohn und ſprach:
« Ich will Dir jetzt Lebewohl ſagen, mein Sohn! Abſchiedsthränen ſind mir zuwider, und ich vermag wohl mit ruhigerer Miene von Dir zu ſcheiden, wenn ich bedenke, daß Du doch noch eine Nacht unter einem Dache mit mir verweilſt.
Richte es ſo ein, daß Du morgen frühe, in der
Stunde, wo ich mein Schlafzimmer zu verlaſſen pflege, ſchon weit von hier biſt. Da! Nimm noch eine Gabe auf die Reiſe mit: die Amati. Wahre ſie recht wohl, denn in einer gewiſſen
Hinſicht iſt ſie Dir nur geliehen.»


