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uͤber einen ganz andern Abſchied, der ihr die Thränen in die Augen trieb. Heinrich war ja im Förſterhauſe, der glücklichſte Zufall hatte ihn zu ihr geführt, und nun mußte ſie fort— fort, ohne ein Lebewohl von ſeinem Munde, ohne eine tröſtende Hoffnung für die Zukunft. So lange der Wald das Förſterhaus nicht den Blicken der Wanderer entzog, ſchaute Claͤrchen noch manches Mal nach dem Fenſter,
in welchem ſie den Freund vom Tegernſer
erwarten konnte, aber ach! Er erſchien nicht und mit einemmale entzog die grüne Wand der Baͤume und Gebüſche dem ſehnenden Mädchen die weite Ausſicht.
Bis hierher ſollte das Geleit der Fran Muhme dauern. Jetzt fiel ſie dem Stadtkinde nochmals unter einem gewaltigen Thränenſtrome um den Hals und ſprach:
Goldnichtchen, Du weißt, wie ich Dich
liebe und Dich, wenn Du auch wieder in der
prunkenden Hofſtadt ſeyn wirſt, ſtets hier au⸗ ßen im Aug' und im Herzen herumtrage! Er⸗
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