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Keines Wortes mächtig, und an allen Gliedern bebend, hielt ſie ſich nur mit Mͤhe aufrecht. Der Förſter, deſſen Antlitz in dem Glanze einer ſelten an ihm gewohnten Freude ſtrahlte, ſtellte ſeinen Gefangenen triumphirend mit den Worten vor: 1
Da bring' ich ihn, den Wilddieb! Der
hat mich lange genarrt. Jetzt, marſch in den unterſten Keller! Morgen vor's Amtsgericht!* Jeder Tropfen Bluts gerann in den Adern
des armen Claä rchens zu Eis. Aber ihr Herz ſprach den Jüngling frei von der angeklagten Schuld; nein! Er konnte kein Verbrecher ſeyn. Die Frau Muhme ſchien auch durch des Men⸗ ſchen Jugend und anmuthige Geſtalt gerührt. Sie wollte ſich eben dem Förſter nähern, um eine Fürbitte zu Gunſten des Gefangenen einzu⸗ legen, als dieſer plötzlich hell auflachte, ſich dem hierüber erſtaunten Förſter durch eine geſchickte Bewegung entwand und, gleichſam wie hinter einem Walle, hinter dem ſchweren, eichenen Tiſche des Zimmers Schutz ſuchte. . 4*


