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Stimmen des Lebens : drei Erzählungen / von Georg Döring
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«Verliebt— in mich!» rief die Nichte er⸗ glühend aus.

«Du brauchſt darüber nicht zu erſchrecken!» fuhr die Frau Muhme liebkoſend fort.«G eorg iſt vermöglicher Leute Kind. Sein Vater iſt Förſter im nahen Revier, und Georg ſchon dazu beſtimmt, ihm im Amt an die Seite geſetzt zu werden. Da würdeſt Du Frau Förſterin, bhliebſt in meiner Nähe und hätteſt einen braven

Mann! Nicht wahr, Seelenkind, Du nimmſt ihn?„ Ich— den Georg? Nimmermehr!» ent⸗ gegnete Clärchen mit ungewöhnlicher Lebhaf⸗ tigkeit. 1

Wiey— ſprach die Frau Muhme voller Erſtaunen über dieſe kurze und bündige Ant⸗ wort, wollte auch dem wie„ noch ein Weite⸗ res zufügen, aber das Goldnichtchen hatte, ſchon während jener beſtimmten Erklärung, das Hals⸗ tuch umgeworfen, war ſchnell die Treppe hinab und aus dem Hauſe geeilt.

Erſt zu Mittag kam Clara aus dem Walde zurück. Sie hatte den ganzen Morgen in Ver⸗