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Stimmen des Lebens : drei Erzählungen / von Georg Döring
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Ja, ich ich hab' es'raus! Lange habe ich mir den Kopf darüber zerbrochen, habe mit Kummer und Herzeleid des Burſchen täglich zunehmenden Verfall angeſehn; denn ſeine ſelige Mutter hat mir ihn vor ihrem Ende auf das Herz gebunden— nun aber kenne ich den Wurm, der an ſeinem beſten Leben nagt, und mit Got⸗ tes und deiner Hülfe, mein Goldmädchen, wol⸗ len wir den böſen Feind vertreiben.» 1

& Mit meiner Hülfe?» ſiel das Goldmäd⸗ chen fragend ein:«was kann denn ich dazu thun?*

«Vieles, faſt Alles!» erwiederte die Frau Muhme. Du, Herzensnichtchen, trägſt die Schuld, daß dem Georg kein Biſſen ſchmeckt, daß ihm das Leben zur Laſt iſt, daß er—»

& Mein Gott, ich»— fiel Clärchen er⸗ ſchrocken ein.

Ja, Dul! entgegnete die Förſtersfrau: Caber beruhige Dich, Goldkind; Du haſt's ihm in aller Unſchuld angethan. Er hat mir's ge⸗ ſtanden, der Georg. Bis über die Ohren iſt er verliebt in Dich!2

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