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ſange ganz hingegeben, nicht bemerkt hatte. Ue⸗ ber den Nachen wäre die Jungfrau nun wohl nicht erſchrocken, aber in dem fremden Nachen ſtand ein fremder Mann, der ſo eben im rein⸗ ſten toskaniſchen Dialekte und mit melodiſcher Stimme den Schluß von Clärchens letztem italiſchen Liede wiederholte. Trotz ihres Er⸗ ſchreckens gewahrte Clärchen recht wohl, daß der Fremde ein junger und ſchöner Mann ſey, deſſen Geſichtszüge einen ſanften Ernſt ausſpra⸗ chen. Seine Kleidung war nur wenig von dem Anzuge der wohlhabenden Bewohner dieſer Ge⸗ gend unterſchieden; an ſeiner rechten Hand aber prangte ein Ring mit einem Edelſteine von ſehr hohem Werthe. Dieſe Betrachtungen hatte die Jungfrau in einem Augenblicke gemacht. Nun mußte ſie es ſich ernſtlich angelegen ſeyn laſſen, den wüthenden Hektor zu beruhigen, der durchaus in das Fahrzeug des Fremden hin⸗ über wollte, um die Herrin gegen deſſen ver⸗ meinten Angriff zu vertheidigen. Endlich legte ſich der Hund ſchweigend nieder. Clärchen


