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nung. Das Haus iſt ganz von üppig rankendem Epheu eingehüllt, durch den nur ſelten ein Strahl der weißen Farbe fällt, mit der es ur⸗ ſprünglich angeſtrichen: eine große, recht luſtig einladende Laube!
Clärchen bricht das angeſtimmte Lied ab; das Butterweib ſpricht: swir ſind da!» und im nämlichen Augenblicke tritt die Frau Muhme in des Hauſes Thüre, der erwarteten Nichte ein freundliches Handſchmatzrl zum Will⸗ komm entgegenwinkend.
Als nun aber die Jungfrau Nichte hintritt vor die Frau Muhme, wird dieſe, bei dem Anblicke des ſchönen, hochgewachſenen und ſtatt⸗ lich bekleideten Mädchens, ſchier von einiger Blödigkeit befallen, blickt ſcheu zur Erde, hat auch nicht die Courage, der Angekommenen ein Wangenſchmatzrl aufzudrücken, bis dieſe ſelbſt ihr mit freudigen Küſſen um den Hals fällt und ſie nun denkt:&Du darſt ſie ſchon herzen; es iſt ja doch nur deines Bruders Kind!y


