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Daͤmmerung hindurch, welche die ringsum befind⸗ lichen Gegenſtände umgab, erkannte Guido am Bo⸗ den liegend die Räuber, in einem tiefen Schlummer verſunken. Von dem wunderbaren Führer geleitet, trat er nebſt ſeinem Gefährten bald durch eine Spalte in der Mauer des Bebäudes in das Freie. Der Vollmond ergoß ſein Licht über ſie und die ſeltſam
geſtaltete Felſengegend. Der Prieſter ſchien das
aͤtheriſche Weſen des rettenden Schweſterleins nicht zu bemerken, ſondern dieſe Hülfe in großer Noth der unmittelbaren Einwirkung einer gerechten Vor⸗ ſehung zuzuſchreiben. Er ſank auf die Kniee und dankte im heißen Gebete dem Allmaͤchtigen.
Des Schweſterleins Lichtgeſtalt befand ſich jetzt dicht neben Guido.
„Und Minona?“ ſprach dieſer in angſtlicher Frage zu dem hülfreichen Weſen.
„Harre!“ lautete die Antwort und der holde Schutzgeiſt war verſchwunden. Aber ſchon nach we⸗ nigen Minuten kamen auch Minona und die arme Jenny aus dem Gebäude und geſellten ſich zu den bereis Befreiten.
„Wir ſind gerettet!“ ſagte Minona, indem ſie freudig Guido's Hand ergriff,„ein wunderbares
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