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ten ſich zitternd an Guido gedrängt: man wagte nicht ſich von der Stelle zu bewegen, da jeder Schritt vorwärts oder zur Seite in einen Abgrund führen konnte. Guido ſelbſt wußte nichts Beſſeres vorzuſchlagen, als an dieſem Orte den Anbruch des Morgens zu erwarten; Minona und Jenny ſollten auf einem dürftig bereiteten Lager ruhen, indem er neben dem Führer wachen wollte. Man ſchickte ſich an, dieſen Plan in das Werk zu ſetzen, als plötz⸗ lich über den Häuptern der Wanderer ein Gewitter ausbrach, mit all' der ſchrecklichen Gewalt und ſtur⸗ miſchen Wuth, welche dieſe Naturerſcheinung in den Hochlanden mit ſich führt. Der Donner hallte furcht⸗ bar wieder in der weiten Reihe der Felsgeklüfte; Blitz folgte auf Blitz, aber das Leuchten des zůr⸗ nenden Himmels diente zugleich, den Reiſenden einen ziemlich gebahnten Pfad und in nicht weiter Ferne die Umriſſe eines großen Gebäudes erkennen zu laſ⸗ ſen, auf welche jetzt der Führer aufmerkſam machte. Da dieſe Entdeckung des Schotten abſichtslos ſchien und der plötzlich in Strömen herniederrauſchende Re⸗ gen einen Zufluchtsort für die Frauen nothwendig machte, ſo eilten die Wanderer dem Gebäude zu. Guido hielt ein geſpanntes Piſtol unter dem Man⸗


