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tel verborgen und blieb dem Führer hart zur Seite. Man hatte das Gebäude erreicht. Es waren nur Truͤmmer eines alten Schloſſes, wie ſich deren ſo viele in den ſchottiſchen Hochlanden befinden. Menſch⸗ liche Wohnungen ſchienen hier nicht aufgeſchlagen; wohl aber duͤrfte in irgend einer noch erhaltenen Halle ſich Schirm gegen Sturm und Wetter bieten.
Die Wanderer ſtiegen von ihren Roſſen und be⸗ traten, beim Scheine der Blitze, den Eingang der Ruine. Minona hatte Guido's Arm genommen; ſie zitterte heftig vor innerer Angſt und kältender Näſſe. Kaum aber war Guido mit den Jungfrauen unter Leitung des Fuͤhrers, durch eine enge Pforte in einen weiten und bedeckten Vorplatz eingeſchritten, ſo hörte er, wie dicht hinter ihnen eine ſchwere Eiſenthüre in das Schloß geworfen wurde; ein durch⸗ dringender Pfiff erklang von der Stelle, wo ſich der ſchottiſche Führer befand, und im nämlichen Augen⸗ blicke erfüllte ſich die Halle mit Lichtesglanz. Ein Haufen bewaffneter Männer, unter der Anführung eines blaſſen, wild blickenden Jünglings, umringte die Eintretenden.
„Ewiger Gott, meine Ahnung!“ ſchrie Minona auf,„das iſt Henry Mae Green.“


