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ohne daß ich den herrannahenden Nachen bemerken konnte, hinter der ſchmalen Felſenwand gelandet. Mit gezogenen Degen kommen ſie auf unſere Huͤtte zu.“
„Ihre Waffen fürcht' ich nicht“, ſprach der Fi⸗ ſcher von Staffa, indem er die Hüttenthüre von Innen ſtark verriegelte.„Aber ihrer ſind vier, und da muß ein vernünftiger Vertheidigungsplan entwor⸗ fen werden.“ Nachdenkend ging der Alte in das Seitengemach.—
Zitternd ſchmiegte ſich Minona an Guido. Er ſchlang ſeinen Arm um ſie; ſie duldete es. Er drückte einen Kuß auf die ſuͤßen Purpurlippen; ſie verweigerte ihn nicht. Ihre Liebe war aufs Neue beſiegelt!—
Der Fiſcherknabe hatte indeſſen ein gewichtiges Ruder von der Wand genommen und ſchwang es mit Kraft und Kampfluſt um ſein Haupt. Dazwi⸗ ſchen ſchaute er zum Oeftern durch das vorſichtig geöffnete Fenſter, ob er den Zug der erwarteten Gegner erblicke und wie nahe dieſer etwa ſey.
Während dieſes in dem vordern Gemache ge⸗ ſchah, entſpann ſich in dem Nebenzimmer ein lautes Geſpräch zwiſchen dem Fiſcher von Staffa und dem Fremden, der, wie es ſchien, durch jenen erweckt


