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ſeitige Liebesoffenbarung und den Aufenthalt in der Fingalshöhle zum Opfer bringen zu müſſen, an wel⸗ chen letztern der Jungfrau auf eine ſeltſame Weiſe jeder Gedanken verſchwunden war.
„Ja, mein Freund, mein Retter!“ ſo ſprach die Jungfrau, und ein lieblicher Hoffnungsſchimmer ſtrahlte aus dem ſchönen Auge,„wir müſſen nur Schloß Ontamore zu erreichen ſuchen. Dort erwar⸗ ten uns die theuern Verwandten, und mit hoher Freude werden ſie den Erhalter meines Lebens wie⸗ der begrüßen!“
Der Fiſcher von Staffa, welcher das junge Paar einige Augenblicke allein gelaſſen hatte und in eine Nebenkammer gegangen war, trat jetzt wieder herein.
„Ihr muͤßt mir verzeihen“, redete er den Juͤng⸗ ling an,„daß ich nicht ſogleich, wie es bei uns Schotten die Gaſtlichkeit befiehlt, euch auf euern erſten Anruf die Pforte meiner Wohnung geöffnet, allein“— ſo fuhr er leiſer fort—„ein wichtiger und hoher Fremder, auf deſſen Geheimhaltung alles ankömmt, hat die Nacht bei mir zugebracht. Noch ſchlummert er im kleinen Seitenzimmer. Ihr werdet ihn wohl nicht verrathen; ihr ſeyd ja ſelbſt unglück⸗ lich!“


