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Haupte heulen die Stürme, allein was kümmert ihn die losgelaſſene Wuth der Natur? Er lauſcht den Odemzügen der Geliebten, er zählt die belebtern Schläge ihres Pulſes, er hängt an den zuckenden Wimpern ihrer Augen. Und als nun mit einem⸗ male der Himmel aufgeht in dem eröffneten Blicke, als auch ſie erkennt, daß ſie an der Bruſt des be⸗ reits ſtill im Innern geliebten Freundes ruht, als nun von Beider Lippen die Namen:„Guidol“— „Minona!“— im ſüßen Wohlklange tönten, da vereinigte auch die Macht der Liebe die Seligen am Rande des Todes zu einem Alles ſagenden Kuſſe, und weihete den Bund der Herzen für eine Zu⸗ kunft voll ſeltſamer Störungen und wunderbarer Er⸗ eigniſſe.
Und die Augenblicke rauſchten flüchtig vorüber, wie die Wellen an den unerſchutterten Felſengründen, und das Meer, gepeitſcht von dem wachſenden Sturme, dringt höher hinan zu dem rettenden Sitze der beiden Liebenden; aber ſie gedenken nicht des Fluges der Zeit, ſie hören nicht das nähere Brau⸗
ſen des zornigen Elements. Ein ſeliges Entzücken
hat ſich über ihr ganzes Weſen verbreitet, die Offen⸗ barung heiliger Gefühle hat eine Glorie um ihre
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