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„ 50 Marien's Seele zurückgelaſſen, und nichts konnte dieſe tief empfindliche Lucke ausfüllen. Fruͤher hatte Miß Cecil eine Freundin gehabt, die Müllerstoch⸗ ter aus dem Flecken, in welchem ſie erzogen worden. Seit einem Jahre ſchon war dieſe nach London ver⸗ heirathet. Der alte Müller war in ſeiner letzten tödtlichen Krankheit von Marien's Mutter verpflegt worden. Bei ſolchen Leiden kömmt man einander leicht näher. Jenny war immer bei Frau Cecil und ihrer Tochter willkommen geweſen. Marie hatte ein großes Vertrauen zu ihr gefaßt, und es ſchien ihr in ihrer gegenwärtigen Einſamkeit, daß, wenn ſie gegen dieſe liebe Jenny ihr kummervolles Herz aus⸗ ſchütten könne, ſie eine große Erleichterung empfin⸗ den würde. Aber Jenny war fern; ſie dachte wohl wenig an die verlaſſene Marie Cecil.
Eines Tages kam Frau Sowerby zu Marien. Frau Sowerby war Collinſon's Vertraute geworden und konnte die Laſt des Geheimniſſes, welches ſie beſaß, nicht länger in ihrem Buſen tragen. Als habe ſie Marien ein großes Glück zu verkündigen, entdeckte ſie dem erſchrockenen Mädchen des Pfarrers Abſichten. Auch unterließ ſie nicht, bei dieſer Gele⸗ genheit ihren guten Rath mit gewichtigen, nicht allzu
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