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mit ſich ſelbſt zu grollen. In ſeinen eigenen Augen ſtand er als ein Schwächling da. Er ſelbſt hatte gegen ſeine Grundſätze gefehlt, indem er ſich einer Leidenſchaft hingab, die ihm fruͤher ſeiner nicht würdig geſchienen hatte. Was war zu thun? Um jeden Preis wollte Collinſon den Frieden in ſeinem In⸗ nern wieder herſtellen. Hierzu blieb ihm kein anderes Mittel, als— Marien zu heirathen. Dieſe Idee führte wieder neue Unruhen mit ſich: er fürchtete ſich lächerlich zu machen, Marie konnte ihn ausſchla⸗ gen und— in dieſem Falle— ihm ſogar ihre Freundſchaft entziehen. Von ſolchen Zweifeln be⸗ laſtet, verfiel der arme Collinſon in ein ſo ſeltſames und widriges Betragen, daß Marie von einem innern Abſcheu ergriffen wurde, den ſie kaum zu bergen vermochte. Der ſonſt ſo zurückhaltende Mann zeigte mit einem Male eine überaus linkiſche und täppiſche Zudringlichkeit.
Miß Cecil war von Frau Svwerby aufgenom⸗ men worden. Hier ſtand die unglückliche Waiſe ganz einſam. Keine Freundin war ihr nahe, der ſte ſich hätte mittheilen können. Herz und Geiſt fanden nirgends eine liebevolle Entgegnung. Der Verluſt der theuren Mutter hatte eine ſchreckliche Leere in
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