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aus einem anſehnlichen Hauſe zu, deren Eltern ſie frühe als Waiſen zurückgelaſſen hatten. Der ältere dieſer beiden Zöglinge ſollte bald die Univerſität be⸗ zieyen, um vielleicht dereinſt als Deputirter der Graf⸗ ſchaft im Perlamente glänzen zu können; der jüngere war der Waffenbahn beſtimmt, und konnte durch den Einfluß mächtiger Verwandten ſicher auf eine baldige Anſtellung rechnen. 8
An vielen Dingen hatte Collinſon bisher nur we⸗ nigen Theil genommen; am ſchönen Geſchlechte aber gar keinen. Die Nemeſis war nicht fern, welche dieſe Gleichguͤltigkeit beſtrafen ſollte.
Eines Tages trat Frau Sowerby, eine Nach⸗ barin des Geiſtlichen, in ſein Kabinet und erſuchte ihn, ſich mit ihr zu einer armen Kranken zu begeben,
welche des Troſtes der Religion bedürfe. Dieſe
Kranke ſey ihre Nichte, die Wittwe eines gewiſſen
Cecil, der als Opfer einer zu Gunſten der Stuarts unternommenen Verſchwörung gefallen.
Collinſon beeilte ſich, dieſer Aufforderung Genüge zu leiſten. Er fand eine Frau von einem ſehr an⸗
ſtändigen Aeußern, allein der Tod hatte bereits die Vorboten ſeiner nahen Ankunft in alle ihre Züge


