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V.
Heiter geſtimmt durch die frohe Hoffnung auf das nahe Wiederſehen, beſuchte Eugenio am Abend einen ſeiner aͤltern Freunde, bei welchem er unter mehreren Jugendbekannten einen Fremden fand, der durch ſeine erhabene Geſtalt, durch die geiſtvolle Art, mit der er ſich uber alle Gegenſtände, welche den Gebildeten berühren, zu verbreiten wußte, ſeine ganze Aufmerkſamkeit erregte.
Dieſer Fremde wurde dem Eugenio unter dem Namen eines Herrn von Alberto vorgeſtellt.
Keiner von den Anweſenden trug zur Unterhal⸗ tung des Abends ſo viel bei, als Alberto, der ſich noch überdem im Verlauf ſeiner Rede mit der An⸗ näherung eines beſondern Vertrauens faſt zu Euge⸗ nio ausſchließlich wendete. Und dennoch war es dem liebenden Jünglinge, wenn des Fremden ſtechen⸗ der und ſcharfer Blick auf ihm verweilte, faſt grauen⸗ haft zu Muthe, und es wollte ſich in ſeiner ſonſt ſo vorurtheilsfreien Bruſt eine Ahnung regen, als lauſche hinter dem Blitze dieſer Augen irgend ein Verderben drohendes Ungeheuer. Eugenio zuͤrnte auf ſich ſelbſt, daß in ihm dergleichen aufkommen


