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hinlaͤngliche Kraft und Beſinnung, dem Blutdürſtigen das Stilet zu entreißen. Der Mörder aber ent⸗ wandt ſich mit verzweifelter Gewalt und entſprang durch die Thuüͤre im Hintergrunde.
Mehrere Masken eilten herbei„ unter ihnen der
Marcheſe Circhelli. Florentine kam bald aus der Ohnmacht wieder zu ſich und erzählte: Kaum ſey ſie in dieſes Gemach getreten, um etwas an ihrer Kleidung zu ordnen, ſo habe jener ſchwarze Fremde, der ſie ſchon auf dem Balle verfolgt, vor ihr ge⸗ ſtanden und mit fürchterlicher Stimme ihr zugerufen: „Du biſt die Braut, ich bin der Bräͤutigam, ewig „biſt du mein!“ Mit dieſen Worten hätte er ſie mit der Gewalt eines Raſenden umfaßt, ihr aber ſey die Beſinnung vergangen.
Dieſe Begebenheit eröffnete dem Eugenio, als Retter Florentinens, den freien Zugang in das Haus des Marcheſe; und in dem nähern Umgange mit der reizenden Tochter geſtaltete ſich bald das ſchöne Verhältniß, das wir bereits kennen.—
Jede Bemühung, den ſchwarzen Unbekannten zu entdecken, um ihn wegen des beabſichtigten Frevels zur Strafe zu ziehen, blieb vergebens. Das dem Mörder abgenommene Stilet übergab Eugenio der


