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Verſagen. Aber immer draͤngte ſich, wenn er nahe daran war, Florentinens Hand zu erfaſſen, eine große, ſchwarz gekleidete Geſtalt zwiſchen ſie und ihn. Er fing an, gegen den überläſtigen Fremden einen recht heftigen innerlichen Zorn zu faſſen; die⸗ ſer ſchien dagegen den Ritter vom heiligen Grabe mit den wildfunkelnden, pechſchwarzen Augen durch⸗ bohren zu wollen.
Plötzlich hatte Eugenio die Geliebte aus den Augen verloren; er ſah ſich raſch nach allen Seiten um: am andern Ende des Saals ſchritt die reizende Schäferin ſo eben durch die Thüre eines Neben⸗ zimmers. So ſchnell ihm das Gedränge erlaubte, eilte Eugenio nach. Er trat in das nur ſchwach er⸗ leuchtete Gemach; aber welches Schauſpiel bot ſich ſeinen Blicken! Der ſchwarze Fremde war ihm zuvorgekommen, und ſtrebte, die ohnmächtige Floren⸗ tine mit Gewalt zu einem anderen Ausgang im Hin⸗ tergrunde des Zimmers zu ſchleppen. Wüthend ſprang Eugenio herbei und faßte den Fremden an der Gurgel; dieſer ließ die ſchöne Beute fahren und
ſtieß mit einem ſchnell gezückten Dolche nach der
Bruſt des Juͤnglings, die Waffe aber glitt ab an dem ſchlüpfrigen Stahlharniſche, und Engenio hatte


