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ſie dennoch von dem Gedanken des Todes ſich nicht losmachen!
Eugenio haßte von jeher recht innig jeden Glau⸗ ben an die Einwirkung unbekannter Maͤchte auf das Leben und wußte bald, wenigſtens dem Scheine nach, mit der ſiegenden Beredſamkeit ſeiner Gründe, alle aͤngſtigende Zweifel aus der Seele Florentinens zu bannen. Ihn ſelbſt beunruhigte bei’m Abſchiede die Idee, daß der ſchleppende Geſchäftsgang in der
Reſidenz ſeine Rückkehr verzögern und ihn auf meh⸗
rere Wochen— eben ſo viele Ewigkeiten— von dem erſehnten Gegenſtande ſeiner Wünſchen trennen könne.
II.
Mit einbrechender Nacht langte Eugenio in der Hauptſtadt an. Wie ſo ganz anders erſchienen ihm doch jetzt die dumpfen Gaſſen, die himmelanſtreben⸗ den Palläſte, als damals, wo er an der Seite Flo⸗ rentinens, in der erſten Ahnung beglückender Gegen⸗ liebe, dem Orte entgegen flog, an dem ihm das ſüßeſte Geſtändniß ein noch unentdecktes Dſchinniſtan von Liebesfreude und Herrlichkeit eröffnen ſollte. Da bog plötzlich der Wagen um ein Eck des könig⸗ lichen Schloſſes.


