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Alpenblumen : drei schweizerische Erzählungen / von Georg Döring
Entstehung
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linge um und entgegnete, indem er mit der ausgeſtreckte Hand vorwaͤrts deutete:

„Siehſt du nicht, wie heute die Glet⸗ ſcher und die Eisberge in einem herrlicher ſtrahlenden Lichte gluͤhen, als gewoͤhnlich. Da naht ſich der ſchaffende Geiſt in ihnen, der ihre Zacken, ihre Spiegel, ihre Schluͤnde bil⸗ det, der in das, ihrem Innern angehoͤrige, harte Geſtein den Glanz der Sonne gießt und ſo den edlen Kriſtall ſchafft, mehr und mehr dem ihm befreundeten Menſchen. Er iſt geneigt, ihm Antwort auf die kuͤhn gewagte Frage zu geben, er wird ihn, wenn dieſer nur den Muth hat zu wollen, liebend in ſein Reich aufnehmen und von der Fuͤlle ſeiner Schaͤtze mittheilen.“

Vor den Blicken Wernis wogte der, wie ein ausſtroͤmendes Eismeer, daliegende Gletſcher in unzaͤhligen herrlichen und locken⸗ den Farben hin und her. Die hoͤchſten Eis⸗ gipfel, welche den Blick begrenzten, ſtrahlten, von der maͤchtigen Sonne liebevoll umfangen,