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„Seppi,“ hatte unterdeſſen der Meier zu dem Juͤnglinge geſprochen:„du mußt mor⸗ gen und uͤbermorgen noch bei uns bleiben.
Wir wollen noch recht froh mit einander wer⸗ den. Der Hochzeitstag ſoll uns als ein rech⸗ ter Freudentag aufgehn!“
Seppi hatte eine bittere Antwort auf
der Zunge. Der Alte blickte ihn aber ſo treu⸗
herzig und gutmuͤthig an, daß er ſie nicht vorbringen konnte. Auf des Juͤnglings ſonſtige Einwendungen achtete der Meier durchaus nicht, und ließ nicht eher von ihm ab, bis er ihm die Erfullung ſeines Verlangens mit
eeinem Handſchlage zugeſichert hatte.„Meinet⸗
wegen!“ dachte Seppi.„Ihr wollt's nicht anders, drum mag es ſeyn! Warum ſollte
ich auch das Gluͤck von mir ſtoßen wenn mir's aufgedrungen wird? Noch einen Tag will ich froh ſeyn mit Aenn eli, dann iſt's ja vorbei
fuͤr immer!“ Beim Abendtiſche ging es nicht ſonder⸗
uch luſtig her. Aenneli ſaß zwiſchen ihrm


