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Der Meier bſſtaͤtigte ſeiner Tochter Swendi's Ausſage. Zugleich fuͤgte er hinzu, daß er und Swendi in der Fruͤhe des mor⸗ genden Tages nothwendiger Weiſe einen Ritt nach Altdorf, dem Hauptorte des Cantons unternehmen muͤßten und erſt ſpaͤt Abends wiederkehren wuͤrden. Aenneli vermochte 3
nichts zu erwiedern. In ihrem Koͤpfchen wir⸗
belte es von unbeſtimmten und voruͤberfliegen⸗ den Gedanken. Sie kam ſich gar nicht mehr wie Swendi's Braut vor. Dieſer hatte ſeit der Ruͤckkehr auch noch kein Wort mit ihr geſpro⸗ chen. Als ſie ſich jetzt aber anſchickte, nach des Baters Gebot den Abendtiſch zuzurichten, trat Swendi zu ihr und ſagte mit einem herzlichen Haͤndedrucke, den A enneli's Hand jedoch ohne irgend eine Regung empfing: Sey uͤberzeugt, liebe Aen neli, ich werde dich gluͤcklich machen!“ Das fiel dem Maͤdchen wieder ſchwer aufs Herz, und der ganze Jammer ihres Brautſtan⸗ des ging wieder klar vor ihrer Seele auf.


