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„Am Ende wird der Braͤutigam umge⸗ tauſcht!“ rief eine Groͤßere mit ſchallendem Gelaͤchter aus, in welches die Uebrigen ein⸗ ſtimmten.
Der Scherz wuͤrde wohl noch weiter getrieben worden ſeyn, wenn nicht in dieſem Augenblicke Aennelis Vater und Swendi zuruͤckgekommen waͤren. Der Meier hieß
Alle freundlich willkommen. Die Maͤdchen woollten den Braͤutigam umringen und nun bei dieſem ihre Gluͤckwuͤnſche ausrichten, allein Swendi fiel ihnen ins Wort und erklaͤrte: ddie Hochzeit koͤnne aus gewiſſen Gruͤnden nicht morgen, ſondern erſt uͤbermorgen ſtatt
finden.
Die Nachricht von dem Aufſchube der laͤngſt
erſehnten Feſtlichkeit machte ſie mit einemmale
ſtill. Sie ſetzten ſich in einzelnen Gruppen auf
die, an den Waͤnden des Zimmers angeſchlagenen
3 Baͤnke und ſchienen dort im eifrigen Geſpraͤch
uͤber die ſo eben erlebten ſeltſamen Dinge ſich
leiſe zu unterhalten.


