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„Gluͤck und Gruß!“ ſo riefen dieſe jetzt im ſtuͤrmiſchen Einklange, indem ſie die Braut mit ihren Umarmungen faſt erdruͤckten. Seppi ſchlich mißmuthig in einen Winkel des Ge⸗ machs.
„Hervor mit dem Braͤutigam!“ jubelten die Maͤdchen und zogen den Widerſtrebenden aus dem duͤſtern Hintergrunde, an den Schein
der Lampe. Da war es aber zu Aller Ver⸗ wunderung nicht Swendi, wie man ver⸗
muthet hatte, ſondern der Haslithaler Seppi, der ſchon ehedem mit des Meiers Tochter im Gerede geſtanden hatte. Aenneli mußte ſich nun manchen Scherz von ihren Freundin⸗
nen gefallen laſſen, daruͤber, daß man ſie am Abende vor ihrem Hochzeitstage nicht mit ihrem Braͤutigam, ſondern mit einem fremden Jung⸗ geſellen zuſammen getroffen. Ihr Erroͤthen reizte die ſchalkhaften Maͤdchen nur noch mehr. Eine Kleine verſicherte, ſie habe ſo eben den Meier mit Swendi in des Herrn Pfarrers Haus gehen ſehen.
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