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Alpenblumen : drei schweizerische Erzählungen / von Georg Döring
Entstehung
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den bloͤde und verlegen hervortretenden Seppi gewahrte.

„Wie, Seppi!“ ſo rief er in der erſten Ueberraſchung aus:„ſeit Jahr und Tag haſt du dich nicht ſehen laſſen und kommſt nun bei dem wilden Wetter, um meiner Tochter Hochzeitsfeier mit zu begehen?“

Sogleich nahm Swendi das Wort. Seine Dankbarkeit ſtroͤmte uͤber im Preiße von Seppi's rühmlicher That. Mit der 1 und lebendigſten Nuͤhrung ſchilderte er ſein huͤlfloſe Lage, wie er kaum von dem muͤthigen Juͤnglinge in's Leben zuruͤckge⸗ rufen, unfehlbar das Opfer der neueintreten⸗ den Todesgefahr geworden ſeyn wuͤrde, wenn cht auch hier Seppi's Geiſtesgegenwart und bereitwilliger Eifer ihn gerettet haͤtten. Swendi ſchien Seppi's Benehmen in ſei⸗ nem eigentlichen Werthe zu erkennen, ſo ſehr war er bewegt waͤhrend der Erzaͤhlung deſſelben. In Aenneli's Augen traten Zaͤhren. Sie konnte ſich nicht enthalten, dem lieben