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Mit geſenktem Schweife eilte er oft dem Juͤng⸗ linge vor, um gleichſam den kuͤnftigen Pfad zu erkunden, kam aber immer in gleich unmu⸗ thiger Geſtalt zuruͤck. Seppi fuͤhlte ſich von dem Waten im tiefen Schnee und der großen Anſtrengung des Anſteigens auf dem ſchluͤpfri⸗ gen Boden ſchehr ermuͤdet; er wollte aber erſt dann nur einige Ruhe ſchoͤpfen, wenn er ſich von ſeiner Ungewißheit befreit ſaͤhe. Dabei
dachte er fortwaͤhrend an Aenneli und an
ſein tiefes Liebesleid. Pflock war jetzt auf einem ſeiner Vorangaͤnge laͤnger ausgeblieben,
als gewoͤhnlich; ploͤtzlich kehrte er feohlih
bellend und in munteren Spruͤngen zuruͤck. Getroſt folgte Seppi nun der Leitung des
Hundes, der ihn bald aus dem niedriger und
lichter werdenden Foͤhrenwald auf einen freien und hochgelegenen Punkt des Gebirges fuͤhrte. Ein ſchneidender Nordoſtwind blies ihm hier entgegen. Was ſich ſeinem Blicke bot, war keineswegs geeignet, ſeine Sorgen zu zer⸗ ſtreuen. Rechts zu ſeiner Seite gaͤhnte ihn


