Teil eines Werkes 
4. Th. (1833)
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tige, was ſich damals dort ereignete, nur wenige Aufmerkſamkeit hatte. Er war immer zerſtreut, er ſchien mit ſeinen Gedanken bei fernen Gegenſtän⸗ den zu weilen. Dietrich ſagte ihm auf den Kopf zu, daß er verliebt ſey, daß das Ideal ſeiner Kin⸗ dermärchen, daß die ſchöne Couſine Cäcilia wohl binnen Jahr und Tag den franzöſiſchen Namen Landrechy mit dem ächt deutſchen Nordeck ver⸗ tauſchen werde. Aber Edmund nahm dieſen Scherz nicht mit der alten Leichtigkeit auf, er ſchien ihn ſogar als eine Verletzung ſeiner Gefühle anzuſehen. überhaupt war die frühere Heiterkeit ganz von ihm gewichen. Jede Kleinigkeit konnte ihn verſtimmen. ein unabſichtliches Wort ihn reizen. Man hatte ihm, als er ſich wieder zum Dienſte gemeldet, freundlich geäußert, er möge ſeiner Geſundheit noch pflegen, da die gegenwärtigen Umſtände den acti⸗ ven Dienſt nicht in einem ſo großen Umfange er⸗ forderten, wie bisher. Dieſes dünkte ihm ein un⸗ verdienter Vorwurf wegen ſeiner langen Abweſen⸗ heit von dem Regimente. Im Augenblicke der er⸗ ſten Erbittrung wollte er ſeinen Abſchied fodern und nur Dietrichs dringenden Vorſtellungen gelang es, ihn von einem ſolchen übereilten Schritte ab⸗ zuhalten. Er wurde nun bald des Treibens und Drängens in der Hauptſtadt müde. Der Mutter