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Cäcilia noch befand. Da lag ſie bleich, ohnmäch⸗ tig, die Augen geſchloſſen am Boden. Ihre Hände waren in einander gefaltet und krampfhaft auf's Herz gedrückt, der ganze Körper war zuſammenge⸗ zogen! Vergebens waren alle Bemühungen, ſie gleich aus der ſchweren Ohnmacht zu erwecken, ſie aus dem krampfhaften Zuſtande bald zu befreien, um ſie in das Schloß, in ein Zimmer, wo ihr Ruhe und Pflege werden konnte, zu führen. Man mußte die Bewußtloſe aus der Kutſche heben, man mußte ſie nach dem Gemache tragen. So zog mit der Freude des Wiederſehens auch ſein Schmerz auf Schloß Landrecy ein. Entſetzt folgte der Vater, weinend folgten die Frauen dem kranken Kinde.
Indeſſen hatte Edmund Paris erreicht und ſeinen Freund Dietrich leicht aufgefunden. Wie ſehr erſtaunte dieſer, als er die Entwickelung der Begebenheiten, die Entdeckungen, die aus den
ihm bekannten frühern Ereigniſſen hervorgegangen
waren, erfuhr! Unglaublich ſchien es ihm, daß ſich Alles ohne das Mitwirken eines Juriſten ſo feſt und ſicher ergeben hatte, wie es nun einmal da⸗ ſtand. Er bemerkte bald, daß Edmund für die Merkwürdigkeiten der Hauptſtadt, für alles Wich⸗


