Teil eines Werkes 
4. Th. (1833)
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Freude, heute noch ihren Gemahl und Gabrie⸗ len wiederzuſehen. Noch immer lag in dieſen Auße⸗ rungen etwas Kindiſches, unvollſtändig Gedachtes, aber es war zu erkennen, daß der geneſende Geiſt an der letzten Stufe zur vollſtändigen Geſundheit ſtand, es war zu hoffen, daß er in der Erſchütte⸗ rung des Wiederſehens dieſe erreichen werde. Mit einem Ausdrucke innerer Zufriedenheit, der ihr das Anſehn einer Verklärten gab, nahm Cäcilia an dieſer Freude der Mutter Theil. Sie ſprach we⸗ nig, aber ſie ſchien ſich beſſer zu befinden, als an den vergangenen Tagen. Der Morgen verlief, ohne daß ſie von einem Anfalle jener Schwächen heim⸗ geſucht worden wäre, welche die Befürchtungen der Tante in einem ſo hohen Grade erregt hatten. Als Nachmittags Helene in der Gegend, die ſie durch⸗ fuhren, immer mehr bekannte Gegenſtände entdeckte, brach ſie in lauten Jubel aus und in dem En⸗ thuſiasmus, der ſie ergriff, trat das Erkenntniß⸗ dermögen, der geſunde Zuſtand des Gemüthes von Augenblick zu Augenblick reiner und kräftiger her⸗ vor. Sie wurde nun auch theilnehmender gegen Cäcilien. Sie ergriff ihre Hände und ſprach von der nahen Zukunft, in der ſie nun glücklich mit den ihrigen vereint leben würden. Cäciliens Inneres wurde von den heftigſten Bangigkeiten be⸗