Teil eines Werkes 
4. Th. (1833)
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heit, die, wie er wohl bemerkt, in der letzten Zeit gelitten habe, wieder zu befeſtigen. Frau von Nor⸗ deck, die Zeuge dieſer Anrede war, ſah erſchrocken auf die Nichte und bemerkte jetzt zum erſtenmale, daß das Feuer ihrer Augen nicht mehr den Glanz habe, wie früher, daß die Röthe ihrer Wange mehr das Erzeugniß eines fieberhaften Zuſtandes, als ein Merkmal von Wohlbefinden zu ſeyn ſchien. Caͤ⸗ cilia erklärte ſich mit ſolcher Entſchiedenheit, mit einer Art von Entrüſtung gegen den Vorſchlag des Arztes, daß dieſer ihn nicht zu wiederholen wagte. Dagegen bat er um eine Unterredung unter vier Augen mit dem Mädchen. Dieſe dauerte wohl uͤber eine Stunde. Als ſie geendigt war, erſchien Cäcilia vor ihrer Tante ſo freundlich, ſanft und derklärt, wie Edmunds Mutter ſie noch nie ge⸗ ſehen hatte. Alle Beſorgniſſe, welche Frau von Nordeck über den Zuſtand ihrer Geſundheit äußerte, bemühete ſie ſich zu widerlegen, mit der Verſiche⸗ rung, die Reiſe werde den beſten Einfluß auf ſie haben und ſie hoffe, durch ſie Alles zu erreichen, was ſie wünſche. Als zufällig die Tante Edmunds gedachte, wurden ihre Augen feucht, aber ſie wandte ſich ab, ſo daß dieſe Thränen nicht bemerkt wur⸗ den. Von dieſem Augenblicke an zeigte der Arzt in ſeinem Benehmen gegen Cäcilia eine Ehr⸗