Teil eines Werkes 
4. Th. (1833)
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Lebensäußerungen übertrete, ſich nicht mehr in dem Grade concentriren könne wie früher, noch ein Zu⸗ ſtand der Mondſucht ſich ereignen werde. In der That ging auch die Zeit, in der man einen ſol⸗ chen zu erwarten gehabt hätte, ruhig und ungeſtöͤrt vorüber.

Cäcilia fühlte jetzt, da ſie Edmunds liebe⸗ volle Nähe ganz entbehren mußte, wie ſehr ſie ihm geneigt war. Ihre Gedanken folgten ihm auf ſei⸗ nem Wege. Sie freuete ſich auf die Reiſe, die ſie ihm wieder näher brachte, obgleich ſie ihre zuneh⸗ mende Schwäche, das ſteigende Fieber hinwiederum die Beſchwerden derſelben mußte fürchten laſſen. Nur die Geiſtesſtärke, mit der ſie ſich in Gegen⸗ wart der Tante zu erhalten wußte, verbarg ihren Zuſtand dieſer. Helene ſah mit kindiſcher Freude die Anordnungen zur Abreiſe. Ihr ganzes Benehmen wurde das eines frohen Kindes. Sie tanzte und lachte, ſie wiederholte ſingend unzählige Male den Namen Landrecy. Wenige Tage vor dem zur Abfahrt beſtimmten Morgen, näherte ſich der Arzt, der ſeinen gewöhnlichen Beſuch abſtattete, Cäci⸗ lien und machte dieſer den Antrag, die beiden aͤl⸗ tern Damen allein reiſen zu laſſen und noch einige Wochen in ſeinem Hauſe, in der ſchönen freund⸗ lichen Rheingegend zu verweilen, um ihre Geſund⸗