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weſen war. Er ging oft Morgens allein ins Freie, er ritt aus und ſchien ſich überhaupt vorgenom⸗ men zu haben, durch feſten Willen und geiſtige Kraft den alten Zuſtand der Geſundheit zu errin⸗ gen. Frau von Nordeck bemerkte wohl, daß et⸗ was Beſonderes in ihm vorging, ſie ahnte, daß ſich irgend ein wichtiger Entſchluß in ſeiner Seele bil⸗ dete. Dieſer war endlich gereift. Der junge Mann, nun von Cäciliens Gegenliebe überzeugt, konnte mit dem Gefühle der endlich zurückkehrenden Kraft den drückenden Zuſtand der Unthätigkeit, in dem er ſich befand, und den hiermit verknüpften Unmuth, von ſeiner Liebe ſchweigen, ſie verhehlen zu müſſen und ihr keine Freuden zu verdanken, nicht länger ertragen. Er erklärte eines Morgens, daß er ſich nun ſtark genug fühle, ſich zu ſeinem Regimente zu begeben, und wenigſtens als eine Frucht ſeiner kriegeriſchen Mühen, Paris in der Gewalt der deutſchen Sieger zu ſehen wünſche. Frau v. Nor⸗ Ddecks Einwendungen, des Arztes bedenkliche Aeuße⸗ rungen konnten ihn nicht von dieſem Entſchluſſe ab⸗ bringen. Cäcilia ergriff zitternd ſeine Hand und ſagte leiſe, nur ihm verſtändlich:„es iſt recht gut, daß du reiſeſt. Ich bleibe meinem Worte treu. In Frankreich ſehn wir uns wahrſcheinlich wieder.“ Mit Edmunds Entfernung ſchien ſeltſamer


