Teil eines Werkes 
4. Th. (1833)
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heit, unter deiner treuen Pflege, durch die Ent⸗ deckung unſerer nahen Verwandtſchaft? Du weißt, du haſt es erkannt, daß das nicht iſt! Jetzt, Caͤ⸗ eilia, ſprich das Urtheil meiner Zukunft! Kann ich die Güte, die du mir erzeigſt, deine Freund⸗ lichkeit und Innigkeit für eine Erwiederung meiner Neigung anſehn?

Du kannſt es! antwortete mit geſenktem Blicke Cäcilia.Aber ich beſchwöre dich, Edmund, gieb dich nicht, wie bisher, ſo widerſtandlos deinen phantaſtiſchen Träumen hin. Alles hat ſich ja ganz natürlich begeben und du brauchſt nicht in den Wahnbildern deiner Kindheit den Schlüſſel zu die⸗ ſen Dingen zu ſuchen. Jetzt überlaſſe mich ganz der Erfüllung meiner Pflicht gegen die kranke Mut⸗ ter. Du haſt nun meine Erklärung, aber ehe nicht die Mutter ganz geneſen iſt, kann ich mich nicht mit den Gedanken an ein Glück beſchäftigen, das nur mich allein betrifft. 3

Sie drückte ihm herzlich die Hand, indem ſie ihn mit einem beruhigenden zärtlichen Lächeln an⸗ ſah, dann wandte ſie ſich zu Helenen, die ſich im Schlafe bewegte.

Von dieſem Augenblicke an wurde Edmund in ſeinem ganzen Benehmen, in allen ſeinen Hand⸗ lungen beſtimmter, als er ſeit ſeiner Krankheit ge⸗