Teil eines Werkes 
4. Th. (1833)
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wie es gehen wird! Cäcilia lebt nur für die Mutter und hat jetzt keinen Sinn für Anderes. Ich muß mit ihr reden, ich will wenigſtens von ihr eine Entſcheidung für meine Zukunft.

Noch an demſelben Tage führte er dieſen Vor⸗ ſatz aus. Helene war eingeſchlummert und Cä⸗ cilia beſchäftigte ſich in einiger Entfernung von der Mutter mit einer weiblichen Handarbeit. Da trat Edmund zu ihr und ſagte:

Es gilt mein Glück und meine Ruhe, Cäci⸗ lia: deshalb mußt du mir eine offene und beſtimmte Antwort geben. Ich habe dich ſchon geliebt, als ich noch ein Knabe war und du mir in den Er⸗ zählungen, die man von dem dunkeln Schickſale dei⸗ ner Mutter und dem deinigen machte, wie ein wunderbares Feenkind erſchienſt. Mit aller Gluth einer kindiſchen Phantaſie verlangte ich danach, dich nur einmal zu ſehen, die verlorene Cäcilia, von der man mir ſagte, daß ſie als ein Englein mich umſchwebe. Dieſe Liebe iſt durch meine ſpäten Jahre hingezogen und mir treu geblieben. Als nun endlich das Wunder deiner Erſcheinung, der Ret⸗ tung in jener Nacht ſich begab, da wurde ſie mir klar und verſtändlich als eine nothwendige Beding⸗ ung meines Daſeyns. Glaubſt du, dieſe Anſicht könne ſich geändert haben während meiner Krank⸗

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