aus dieſer Geiſtesſtumpfheit erwachte und ſich wie⸗ der von jener wunderbaren Kraft belebt fühlte, fand ſie ſich bei guten Landleuten, einem Manne und ſeiner Frau, wieder. Sie ſah, daß man ſie als eine Geiſteskranke behandelte und Niemand wollte dem, was ſie von ihren frühern Schickſalen erzählte, Glauben beimeſſen. Auch verlor ſie zu ſchnell das Bewußtſeyn wieder, um ſich ganz verſtändlich zu machen. Edmund weiß, wie es ihr ergangen bei jenen Leuten. Er hat ſie in ihrer Wohnung gefunden, er hat ſie geſehen in dem Zuſtande der plötzlich erwachenden Geiſt⸗ und Körperkraft, den Gott zur rechten Stunde ſandte, damit die arme von dem lieben Verwandten erkannt werde. Er nannte ihren Namen: da ſchwand das Licht ihres Geiſtes und die alte Nacht kam über ſie. Als aber Cäcilia, die theure Tochter, zu ihr trat und ihre Hand berührte, als der Odem des Kindes ihre Wange traf: da fühlte ſie ſich mit einemmale wun⸗ derbar von Empfindung, von Erkenntniß und Be⸗ wußtſeyn ergriffen, ohne es jedoch ausſprechen, ohne das innere Leben in das Außere übertragen zu kön⸗ nen. So iſt es nun in ihr geblieben, ſeit ſie jenes Haus verlaſſen und unter Euch weilt. Cäcilias Nähe giebt ihr Geiſt⸗ und Lebenskraft. Cäcilia wird ſie wieder der Welt zurückgeben, wird ſie wie⸗
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