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er es nicht beſſer haben will, aber deine künftige Frau vom Hauſe darfſt du deshalb nicht vernach⸗ läſſigen.“
„Der tolle Cola?“— wiederholte nachdenklich der junge Mann.„Er iſt toll, aber in einem an⸗ dern Sinne, als die Ritter und Barone meinen, und die Zeit wird kommen, in der ſie das zu ihrem Schrecken einſehn;“ fuhr er dann, ſein Mädchen ernſt anblickend, fort.„Was ſie für Tollheit jetzt halten, woran ſie ſich bei ihren Tafeln und Prunk⸗ feſten, wenn ſie ihn kommen laſſen, ergötzen, das i*ſt ein tief angelegter Plan bei Rienzi, damit ſchlä⸗ fert er ſie in Sicherheit, daraus wird er einſt her⸗ vortreten wie ein Löwe, der bisher ein Luchs ge⸗ weſen. Cola's Tollheit dringt weiter, ſie geht höher. Der Löwe will auch das Scepter, er will die Krone, dann aber werden ſie wieder nur den Luchs in ihm ſehn und er wird untergehn im all⸗ gemeinen Jagen auf das Raubthier.“
„Uberlaß das Prophezeihen dem alten Mattheo!“ ſchäkerte Gianetta.„Es ſteht dir ſo wenig zu Ge⸗ ſicht, wie der Ernſt, deinem Mädchen gegenüber.
Meine Roſe blühet heiter Und dein Blick muß heiter ſeyn!“ fügte ſie ſingend hinzu. „Er wird uns alle in's Unglück bringen;“ fuhr


