Teil eines Werkes 
4. Th. (1833)
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wunderliche im Chriſten⸗ und Heidenthume ſchwär⸗ mende Beredſamkeit die Menge gefeſſelt hatte, noch immer verweilte.

Dieſe Szene begab ſich in der Mitte des vier⸗ zehnten Jahrhunderts, als die Päpſte, der Macht der übermüthigen Barone weichend ihre Reſidenz von Nom nach Avignon verlegt hatten.

Voller Blumen ſteht mein Garten Und ich bin die Gärtnerin; Aber meines Liebſten Auge Blickt auf Alles finſter hin.

Habe ſie ſo treu gepfleget, Daß ſie jetzt ſo freundlich blühn Will denn ihre ſtille Freude Nicht in deine Seele ziehn?

Fort die Nacht aus deinem Auge! Fort, was meines Herzens Pein! Meine Roſe blühet heiter,

und dein Blick muß heiter ſeyn.

So ſang im Hausgärtchen des Barbiers Janno Roscio ein liebliches, etwa ſiebenzehnjähriges Mädchen mit der Begleitung einer Chther, während man den Tumult der vor dem Hauſe verſammelten Menge bis in dieſe Einſamkeit vernahm. Sie ſchien durch ih⸗

ren Geſang, ſo wie durch den Inhalt ihres Liedes

den Unmuth verſcheuchen zu wollen, der in den