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ſie aber noch die Thüre ihres Zimmers erreicht hatte, brach ſie vor innerlichem Unmuthe in ein lautes Weinen aus. Sie verriegelte ſich und der beſtürzte junge Mann, der eine Zeitlang an der Thüre lauſchte, hörte ſie mit ſich ſelbſt reden und heftig ſchluchzen. Als Battoni zurückkam, war er ſehr erſtaunt ſeine Tochter nicht in Riccardo's Geſellſchaft bei ihren gewöhnlichen Beſchäftigungen zu finden. Auf ſeine Frage theilte ihm der junge Römer, der ſei⸗ nen Schmerz über das Mißlingen ſeines theuerſten Planes nicht verbergen konnte, Alles mit, was ſich begeben hatte. Battoni, dem, nach einer kürz⸗ lich vorgenommenen nähern Unterſuchung ſeiner zer⸗ rütteten Vermögensumſtände, ein reicher Schwieger⸗ ſohn ganz recht geweſen wäre, ſchüttelte den Kopf und meinte: Alleſſandra werde doch noch viel⸗ leicht auf andere Gedanken kommen, es ſey nur darum zu thun, ſie zu überzeugen, daß man auch im Eheſtande den Wiſſenſchaften leben könne, wie er ſelbſt während einer zwölfjährigen ungetrübten Ehe gethan habe. Er wolle mit ihr reden und hoffe ihre Hartnäckigkeit zu überwinden. Riccardo ſetzte zwar wenig Vertrauen in das Gelingen dieſes Verſuchs, allein der Schiffbrüchige faßt nach einem Halme, wenn er kein anderes Werk⸗ zeug zu ſeiner Rettung ſieht. In dem Zimmer Al⸗


