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er gleich darauf zu ſeinen Eltern in die Heimath zurückkehren ſollte.
So geſchah es denn eines Morgens, daß er, während der alte Battoni abweſend war, plötzlich in einer ſchwierigen Logarithmenrechnung abbrach, mit zitternder Hand die Feder zur Seite legte und nur anfangs ſtammelnd, dann aber mit feſter Stimme eine wohlbedachte Rede an die erſtaunte Alleſſan⸗ dra richtete, in der er ihr ſein Vermögen, ſein Herz und ſeine Hand zu liebevoller Annahme darbot. Wäh⸗ rend er ſprach, wagte er nicht die Blicke zu der jun⸗ gen Schönen zu erheben. Sie ließ ihn ohne Un⸗ terbrechung ausreden, ſo ſehr hatte ſie dieſer uner⸗ wartete Antrag überraſcht. Jetzt nahm er ſeinen ganzen Muth zuſammen und warf einen ſcheuen, fra⸗ genden Blick auf die noch immer Schweigende. Sie war blaß geworden und ſah nachdenklich vor ſich hin. Schon gab Riccardo einer ſchönen Hoff⸗ nung in ſeinem Herzen Raum. Da erhob ſich mit einemmale Alleſſandra ſtolz, kalt und mit ver⸗ ächtlicher Miene:„Ihr habt Euch in mir und ich habe mich in Euch geirrt, Signor!“ verſetzte ſie in einem wegwerfenden Tone.„Laſſet uns ferner bis zu Eurer Abreiſe nicht mehr einander ſehen und mit einander reden, als gerade noͤthig iſt.“ Nach dieſen Worten entfernte ſie ſich mit raſchen Schritten. Ehe


