Teil eines Werkes 
3. Th. (1833)
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det worden war. Als eine getreue Gehülfin ſtand ſie ihrem Vater in ſeinen gelehrten Arbeiten zur Seite. Alte Sprachen, Mathematik und Phyſik wa⸗ ren es, denen Alleſſandra ihre Studien mit beſonderer Vorliebe gewidmet hatte. Doch verſäumte ſie auch nicht, ſich Kenntniſſe in andern Wiſſenſchaf⸗ ten zu erwerben und dieſe täglich zu erweitern. Den Huldigungen der Männer begegnete ſie mit einer Verachtung, die bald die Bewerber aus ihrer Näbe entfernte. Auch hatte ſte keine Freundin: denn wo wäre ein gleichgeſinntes Mädchen von ihrem Alter zu finden geweſen, das ſich lieber mit ihr über die Trach⸗ ten der alten Griechinnen und Römerinnen, als über die neueſte Mode, die aus Paris oder Neapel an⸗ kam, unterhalten hätte?

So ſchöne Früchte nun auch die Gelehrſamkeit der Tochter den Wiſſenſchaften, in denen Battoni forſchte, brachte, ſo dürre Blätter fielen von dieſem Baume der Erkenntniß für den Haushalt ab. Kam ein unerwarteter Gaſt, ſo fehlte es an Mitteln, ihn zu bewirthen, eine unverbrannte Suppe hatte Bat⸗ toni mun ſchon ſeit Jahr und Tag nicht gegeſſen, und in ſeinen Geldangelegenheiten herrſchte eine ſolche Unordnung, daß die Gläubiger ihm oft das Haus zu ſtürmen droheten. Wurden dieſe nun allzu ungeduldig, wollten ſie ſich mit Gewalt der