Teil eines Werkes 
3. Th. (1833)
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473 hörte, und ſeiner gleich darauf erfolgten Abfahrt beiwohnen konnte. Aber auf der Treppe des Ein⸗ ganges ſtand Blümlein. Er hatte die Einſtei⸗ genden begleitet, er kam jetzt langſam und bedäch⸗ tig herab.

Virgilius, rief ich und hielt ihn an bei⸗ den Handen feſt.Mein guter Genius führt Euch her! Ihr müßt mir Rede ſtehen als ein alter Freund, Ihr müßt mir ſagen, wo Röschen iſt?

Dort fährt ſie hin, ſagte er lakoniſch, indem er ſich loswand und nach der Gegend deutete, in der noch das ferne Rollen der fürſtlichen Equipage hoͤrbar war.

In der Hofequipage? verſetzte ich ſtaunend: mit Jäger und Lakayen?

Ganz richtig! antwortete er eben ſo trocken, wie früher.Ein Kammerherr iſt auch dabei.

Um Gotteswillen, Virgilius, drang ich in ihn,ſagt mir etwas Näheres, erklärt mir die wun⸗ derliche Sache! Ihr habt ſie geleitet, Ihr kennt ſie genau, Ihr wißt nicht, wie nahe mir das Mäd⸗ chen am Herzen liegt!

Morgen! erwiederte er mit großer Beſtimmt⸗ heit.Heute Abend kein Wort mehr!

Er hielt Wort. Ich ging ihm nicht von der Seite, ich begleitete ihn bis zu ſeinem Hauſe, ich