Teil eines Werkes 
3. Th. (1833)
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Zerlinen; vornehm und leichthin wirft er Ma⸗ ſetto zurück. Nun kam das himmliſche Terzett der drei Masken. Niemand ſchien jetzt zwiſchen der Elvira, die jetzt auftrat, und der vorigen einen Unterſchied zu finden. Ich aber fand ihn. Mein Herz fühlte, meine Sinne erkannten zu genau. Mochte man nicht die höhere Geſtalt der gegen⸗ wärtigen Erſcheinung bemerken mochte man die feſtre Haltung in Spiel und Anſtand überſehn, mochte man die mindre Friſche der Stimme auf Rechnung des Flors ſetzen, der vor dem Munde niederhing; ich täuſchte mich nicht: das war nicht mehr Röschen, das war Giulietta, ihre Mut⸗ ter! Jetzt fing es an in mir zu tagen. Ich ahnete eine ſeltſame, wunderliche Rache.

Da entfernten ſich die Masken und der hintere Vorhang flog auf, und im bunten Gewimmel be⸗ wegte ſich Alles im glänzenden Salon zum fröh⸗ lichen Tanze. Zahlloſe Kerzen ſtrahlten hernieder, Bediente flogen hin und her, um auf ſilbernen Cre⸗ denztellern Erfriſchungen zu reichen, Alles war Le⸗ ben, Alles war Freude. Don Juan jubelte in frecher Luſt. Zechi ſchien nachholen zu wollen, was er früher verſäumt, er übertraf ſich ſelbſt in Spiel und Geſang. Wie reichhaltig ſtrömte da die Fülle der Freude, wie athmete Alles Uppigkeit und