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Wohlleben! Aber der Daͤmon, der alle dieſe Herr⸗ lichkeit mit einem Schlage zerſchmettern ſollte, war nicht fern. Immer enger ſchlang Don Juan ſein Netz um die thörigte Zerlina. Sie ſchwankte, ſie gab nach, ſie folgte ihm. Da ſchlug die Wuth des verhöhnten Bräutigams in wilden Flammen auf, Don Juan fah ſich entdeckt, verfolgt, bedrängt. Mit Rieſenkraft ſchleppte er ſeinen unglücklichen Die⸗ ner herbei, um durch deſſen Tod die rachedürſten⸗ den Gegner zu verſöhnen. Aber die drei Masken traten ihm drohend entgegen. L'empio crede non tal frode di nasconder l'impietà! zürnte Donna El⸗ vira, ihre Maske ſinkt, und vor ihm ſteht— ein leichenblaſſes Weib, eine Todte, die er im Eiſe be⸗ graben glaubt, ſeine Anklaͤgerin vor dem Richter⸗ ſtuhle des Höchſten. Alles iſt Überraſchung, Alles iſt in Aufruhr, auf der Bühne, wie in den Logen und im Parterre. Aber Don Juan wankt, er bebt zuruͤck, er ſucht ſich vergebens zu halten, ſeine Glie⸗ der verſagen ihm den Dienſt, er lallt noch einige unverſtändliche Worte, dann ſinkt er, vom Schlage getroffen, todt zur Erde. Entſetzen ergreift die Mit⸗ ſpielenden und die Zuſchauer. Der Vorhang muß fallen. Mit Zechi's plötzlichem Tode iſt die Vor⸗ ſtellung zu Ende.
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