Teil eines Werkes 
3. Th. (1833)
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nachhelfen, wenn man einen Beigeſchmack von Aſthetik hat, einige natürliche Dreingabe von Phan⸗ taſie. Donna Elvira iſt ein junges, unſchuldiges Täubchen geweſen, als der Ruchloſe ſie ent⸗ oder verführt. Er war ihre erſte Liebe, er iſt ihre ein⸗ zige. Er zieht ſie nach über Berg und Thal, und ſie folgt ihm, wie der Menſch ſeinem Erhaltungs⸗ triebe, dem Sehnen nach wohlſchmeckender Speiſe und ſtärkendem Trank. Sie kennt und verachtet ihn, aber dennoch kann ſie nicht von ihm laſſen: denn ſie iſt die Sclavin ihres Herzens, und ihr Herz gehört ihm. Ja, ihr Leute, ſo ſteht es mit dieſer Donna Elvira, der noch keine gleich gekom⸗ men von allen, die ich geſehen in langjähriger Thea⸗ terpraxis. Aber noch einmal: der Zechi macht heute einen Purzelbaum aus der Gunſt des Publi⸗ kums, dafür ſtehe ich. Die Signora Roſalia bricht ihm den Hals.

Der Commercienrath hatte gut prophezeihen. Hatte er doch ſelbſt die Erfüllung ſeiner Prophe⸗ zeihungen ſicher vorbereitet. Ich ſaß in fortwäh⸗ render Betäubung. Röschen eine Prima Donna, eine Künſtlerin vom erſten Nange! Jetzt fiel mir wieder ein, was ſie mir vor langer Zeit geſagt, daß nämlich die Mutter ſie in einer Sache un⸗ terrichte, die dereinſt zum Vorſchein kommen werde,