Teil eines Werkes 
3. Th. (1833)
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Pracht entwickelte, die ſie beſtach, indem ſie ſie ent⸗ zückte. Der muſikaliſche Gärtnersmann ſuchte aber bald ſeiner Liebhaberei eine weitere Ausdehnung zu verſchaffen. Er fing an bei dem Schulmeiſter Geige zu lernen, und die Privatübungen, die er nun in ſeinen abendlichen Feierſtunden vornahm, waren in der That ſo Ohr und Herz zerreiſſend, daß alle Güte, welche meine Eltern in einem hohen Grade beſaßen, dazu gehörte, ſie zu ertragen. Jedermann konnte ſich bald überzeugen, daß Heinrich, bei aller unmäßigen Liebe zur Tonkunſt, bei allem Drange ſie zu treiben, auch nicht die mindeſte An⸗ lage, nur etwas Erträgliches darin zu leiſten, beſaß. Nach halbjähriger Ubung war er nicht im Stande, die Tonleiter rein zu ſpielen, er ſtümperte allerlei bekannte Melodieen mühſam herunter, von denen

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Niemand ahnen konnte, was ſie eigentlich und ur⸗ 8 ſprünglich waren. Nichts deſto weniger ſtrebte er immer weiter. Er griff nun auch zur Flöte, er *. warb den Schulmeiſter und den Amtsſchreiber zu einem Liebhaberkonzerte an, ſtellte einen Bauern⸗ 1 jungen zu ſeiner Drehorgel und brachte nun die

entſetzlichſten Aufführungen zu Wege, welche je⸗ mmals die Tonkunſt verhöhnt haben. Das war nicht mehr zum Aushalten. Mein Vater ſprach ein ern⸗ ſtes Wort mit dem Muſiknarren, und die Folge