Teil eines Werkes 
3. Th. (1833)
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Indeſſen hatte Roͤschen geöffnet und trat in das dämmerige Gemach, das nur von einem ſchwach brennenden Lämpchen erleuchtet wurde. Ich drängte nach und ſah mich nun von einer Scene des Elends umgeben, wie wir ſie in den Hütten der Armuth nur zu oft finden. Einige alte, halb zerbrochene Geräthſchaften ſtanden umher, die Umriſſe eines mäͤnnlichen Lagers erkannte ich im Hintergrunde, und ſonſt ſtarrten mich nur die nackten, kahlen Wände an.

Röschen, biſt du es? ſprach eine ſchwache, heiſere Stimme vom Lager herüber. Dieſen Wor⸗ ten folgte ein heftiger, anhaltender Huſten, der nur zu ſehr den gefährlichen Zuſtand des Kranken, das Übel, woran er litt, verrieth.

Vater, ich bin es! erwiederte das Mädchen, nachdem ſie ihm einige Tropfen Arznei eingeflößt hatte.Ein Engel Gottes, fuhr ſie dann in einem begeiſterungsvollen Tone, den ich noch nicht von ihr vernommen hatte, fort,hat mich hierher geführt, und iſt mit mir eingetreten in unſere Woh⸗ nung. Er will ſich meiner annehmen, er will mich in nützlichen Dingen unterrichten laſſen, damit ich die Eltern kräftiger unterſtützen, daß ich ihnen beſ⸗ ſer helfen kann.

So wenig die Rede des Mädchens mich auch