Teil eines Werkes 
3. Th. (1833)
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Mädchen im Innern ſeiner Wohnung, ich wollte ſie als Tochter und treue Pflegerin ſehen, ich wollte dann gewiß in keiner unredlichen Abſicht mehr thun, als der Inhalt meiner Börſe mir jetzt geſtatten konnte. Mit einem kräftigen Drucke ſchob ich dieſe in die Tiefe ihres Behältniſſes hinab. Herz, ſagte ich, und erkannte in dieſem Au⸗ genblicke, daß ich im Begriffe war, etwas Albernes vorzubringen,Herz, begann ich noch einmal und fuhr dann, den Sinn meiner Rede abändernd, fort, ſollte Jedermann zu unverſchuldeter Armuth tra⸗ gen, die in Einſamkeit und Vergeſſenheit leidet, dann würde es bald beſſer ſtehn um diejenigen, die da geben, wie um diejenigen, die da nehmen. Jene würden Segen im Himmel und dieſe Segen auf Erden erlangen. Dir aber, mein Kind, iſt der Segen des Himmels und der Erde gewiß, denn du ehreſt Vater und Mutter und biſt von denen,

welchen es wohlergehen wird aller Orten.

Das Mädchen ſah mich erſtaunt, aber fromm an. Sie mochte eine ſo ernſte Außerung nicht von mir erwartet haben. Leicht erkennbar aber war es, daß ihr dieſe ein größeres Vertrauen zu mir ein⸗ flößte. Sie ſtützte ſich feſter auf meinen Arm, ſie vertrauete mir auch nun an, daß ſie gar zu ſehr wünſche, irgend Etwas zu lernen um den Eltern